Buchbesprechung: Erst kommt die Liebe, dann kommt die Malaria


Ich fragte mich, ob der Autor es schaffen könnte, über zwei verschiedene Reiseerlebnisse und eine Liebesgeschichte zu schreiben, ohne die Erzählung zu verlieren, aber die Autorin Eve Brown-Waite faszinierte mich mit einem Stil, der erfrischend bodenständig ist.

Erst kommt die Liebe, dann kommt die Malaria ist eine fesselnde Geschichte einer Frau, die sich in mehr als einer Hinsicht in Ecuador und Uganda verliebt.

Das Buch beginnt an einem logischen Anfang, als Brown-Waite John trifft, den Rekrutierer des Peace Corps, um den sie zumindest teilweise zu werben versucht, indem sie sich zusammenschließt. Das Peace Corps weist Ecuador das selbst beschriebene „verwöhnte Stadtmädchen“ zu, wo es zu Heiterkeit - und auch zu einigen ernsten Dingen - kommt. Brown-Waite findet ein lohnendes Projekt, als sie beginnt, verlorene Jungen, die in einem Waisenhaus leben, an ihre Familien zurückzugeben.

Aber Ecuador sollte es nicht sein. Die Umstände ändern sich und Brown-Waite kehrt in die USA zurück. Sie heiratet ihren Rekrutierer des Peace Corps, beklagt aber ihre unvollendete Arbeit in Ecuador.

Brown-Waite bekommt die Chance auf ein karmisches Ende ihrer Arbeit im Peace Corps, als sie und John in das instabile Uganda ziehen. Wie erwartet folgen weitere Hijinks.

In Uganda hofft Brown-Waite, ihren selbsternannten Traum, eine weitere Angelina Jolie zu werden, endlich zu verwirklichen. Sie gibt zu, dass sie das Bedürfnis hat, sich zu beweisen, nachdem sie ihren Aufenthalt im Peace Corps nicht beenden konnte.

Als ihr Mann seine humanitäre Arbeit beginnt, muss Brown-Waite wieder ihren eigenen Zweck finden, während eine unterhaltsame Besetzung von Charakteren und Situationen ihr Leben bombardiert. Sie beginnt schließlich mit der Aufklärung und Prävention von AIDS, was weitere Herausforderungen mit sich bringt.

Sie und John gründen eine Familie, kämpfen in ihrem Haus gegen Lebewesen, arbeiten und leben inmitten politischer Instabilität und geraten in einen Bürgerkrieg, bevor ihr ugandisches Abenteuer endet. Und wie erwartet erkrankt sie an Malaria.

Brown-Waites Geschichte bietet eine erfrischende Balance zwischen den Kämpfen westlicher Humanisten in der Dritten Welt und selbstironischem Humor. Das Ergebnis ist eine zuordenbare Geschichte, die jedem Leser gefallen würde. Brown-Waite enthält am Ende jedes Kapitels Briefe an Freunde und Familie, die im Ausland leben, was ihre Erzählung weiter bereichert.

Während einige von der matschigen Liebesgeschichte beeindruckt sein mögen, bietet das Buch faszinierende Einblicke sowohl in das Peace Corps als auch in das Ex-Pat-Leben in Entwicklungsländern. Brown-Waite gibt anschaulich Szenen wieder, die sowohl humorvoll als auch herzzerreißend sind. Sie schafft es, die Schwere der Probleme in Ecuador und Uganda zu vermitteln und bleibt gleichzeitig optimistisch für eine spannende Lektüre.

Das Buch gibt einen genauen Überblick darüber, was es für einen Westler bedeutet, zu versuchen, die Wunden der Entwicklungsländer zu heilen, während er sich der kulturellen Kluft stellt und sich an einen völlig anderen Lebensstil anpasst. Die Ehrlichkeit und der Witz von Brown-Waite machen diese Konflikte real.

Nach dem Lesen Erst kommt die Liebe, dann kommt die MalariaIch bin gespannt darauf, mehr über die Abenteuer der Familie Waite zu lesen. Im Moment bin ich jedoch zufrieden, ihr auf ihrem Blog zu folgen.

Erst kommt die Liebe, dann kommt die Malaria ist ein Muss für jeden, der erwägt, dem Peace Corps beizutreten oder in einem Entwicklungsland zu arbeiten. Es wird bei jedem Anklang finden, der - vielleicht ein wenig naiv - davon geträumt hat, die Welt zu retten.


Schau das Video: Rammstein - Seemann Official Video


Vorherige Artikel

Was ist mit Wiwa v. Shell passiert?

Nächster Artikel

Frauen aus dem Nahen Osten definieren Politik und öffentlichen Raum neu