Ich komme nach Goa, um zu erfahren, was Lonely Planet mir nicht bieten kann.


Robert Hirschfield gräbt in Baga, Goa, durch die Schichten.

Ich beiße in mein mediterranes Sandwich im Baba Au Rum (Feta-Käse, schwarze Oliven, sonnengetrocknete Tomaten, die von den Seiten des französischen Brotes verschüttet werden) und denke an die Party, die ich gestern Abend in einem der Yoga-Zentren in Baga besucht habe.

Eine Party in Weiß. Keine Ausnahmen. Überall, wo ich hinschaute, schwebten gebleichte Gestalten wie Schlafwandler über das Gelände. Es ist leicht, gegenüber Westlern in Goa zynisch zu sein.

Ich scherze mit Aimee Ginsburg, einer Westlerin aus Israel: „Viele Menschen suchen den perfekten spirituellen Strand.“

Sie ist nicht amüsiert. Sie hat Grund, es nicht zu sein. Israelische Goans, relative Neulinge, werden in faulen Klischees gefesselt: ausgebrannte Fälle, Verbannte aus einem endlosen Krieg.

Bagas Wintergäste, oft kräftige Kerle aus Großbritannien, segeln hier unschuldig unter meinem Radar, um die warme Sonne und Getränke an den Strandhütten zu genießen oder vielleicht sogar den Heiler Patrick bei Nani und Rani zu besuchen. Was vergänglich ist, wie dieser Autor, der sein Bagger-Sandwich unter Bagas Oldtimern isst, muss nicht ernst genommen werden.

Ich freue mich momentan, Teil des legendären Geflechts der Westler in Indiens kleinstem Bundesstaat zu sein, das erst kürzlich aus Portugal entlassen wurde. (Indische Goans sollen uns eher als Pilz als als Webart sehen.)

Ich sehe mich als befreit von den normalen Klischees, die um die Spirit Junkies und Strandsklaven herumwirbeln. Ich bin für keines der Dinge nach Goa gekommen Einsamer Planet kann mir anbieten. Ich gebe zu, ich sage das selbstgefällig.

Die Frau, die zwei Häuser von mir entfernt wohnt, ist der Grund, warum ich hier bin. Vor ihrem Haus steht ihr blauer Motorroller mit geneigtem Kopf, als wollte er sich über etwas entscheiden.

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Eine weitere interessante Perspektive auf Reisende in Indien finden Sie in diesem Artikel bei BNT von Rolf Potts.


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