The Story of Stuff: Bewusster Konsum oder antikapitalistische Propaganda?


Millionen von Menschen haben "The Story of Stuff" gesehen. Aber nicht alle sind sich einig, dass dies eine perfekte Grundlage für bewusstes Konsumverhalten ist.

Foto: Yoshimai

Vielleicht gehören Sie zu den Millionen von Menschen, die "The Story of Stuff" gesehen haben.

Wenn Sie dies nicht tun, finden Sie hier einen kurzen Überblick: "The Story of Stuff" ist ein Video von Annie Leonard, einer Umweltaktivistin und ehemaligen Greenpeace-Mitarbeiterin, die tief besorgt über die Massenkonsumentenkultur und ihre Auswirkungen auf die Umwelt ist.

Leonard stellte das Video Ende 2007 online und es wurde zu dem, was die New York Times kürzlich als "Sleeper Hit" bezeichnete. Obwohl es online kostenlos ist (sowohl auf der Website von The Story of Stuff als auch auf YouTube), haben Tausende von Kirchen und Schulen ihre eigenen Exemplare bestellt, damit sie ihren Mitgliedern zeigen können, wie sich unsere Einkäufe letztendlich auf die Welt auswirken, in der wir leben.

"The Story of Stuff" wurde gelobt, weil es einfach ist, ohne beleidigend zu sein, informativ, ohne trocken und übermäßig didaktisch zu sein. Es vermittelt eine Botschaft, ohne schmerzlich zu predigen. Und es regt die Online- und Offline-Konversation an und ermutigt die Menschen, Ideen darüber auszutauschen, wie sie die Botschaft von Leonard aufnehmen und in ihrem eigenen Leben verwirklichen können:

Aber nicht jeder ist so begeistert von "The Story of Stuff". Ein Elternteil in den USA, verärgert darüber, dass sein Kind in der Schule dem Video ausgesetzt war, argumentierte, dass „The Story of Stuff“ nur antikapitalistische Propaganda sei. In seiner Beschwerde bei der örtlichen Schulbehörde erklärte er: „Der Kapitalismus hatte in der ganzen Sache nichts Positives.“
Die Schulbehörde stimmte zu und entschied, dass das Zeigen des Videos gegen die Schulrichtlinien verstößt.

Und dieser Typ ist keineswegs eine Anomalie.

Ein kurzer Scan des Kommentarthreads auf dem YouTube-Account von "The Story of Stuff" zeigt, dass viele Leute Leonard's Botschaft des bewussten Konsums mit dem Kommunismus verwechselt haben.

"Würde jemand diesem dummen Komitee # * & $% von Skaleneffekten erzählen?" schrieb einen Kommentator.

Ein anderer: "Jesus Enviros und ihre Lakaien sind Höhlenbewohner."

Das ist vielleicht gut für ein Lachen, aber es ist schade, dass einige Zuschauer (wir gehen davon aus, dass sie das Video gesehen haben, oder?) „The Story of Stuff“ überproportional in die Luft gesprengt haben und den Ruf finden, sich unserer bewusster zu sein Kaufmuster eine Bedrohung für den Kapitalismus.


Schau das Video: Niko Paech. Warum wir konsumieren und warum Konsum nicht glücklich macht


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