Mein spirituelles Zuhause finden


Rebecca Ashton fand ihr Zuhause an einem Ort, den sie noch nie zuvor besucht hatte. Wie passiert das?

Nichts bereitete mich auf das überwältigende Gefühl vor, als ich in Kairo aus dem Flugzeug stieg. Ein Gefühl der Erleichterung durchlief meinen Körper. Ich war wieder da, wo ich hingehörte. Ich war wieder in Sicherheit. Ich fand das allerdings seltsam, da ich noch nie zuvor in Ägypten Fuß gefasst hatte.

Warum fühlte sich dieses fremde Land wie zu Hause? Es war 1994, ein paar Jahre, seit ich die Schule beendet hatte. Ich hatte meinen alten Geschichtsunterricht immer geliebt und war begeistert, die Pyramiden und die Sphinx aus der Nähe zu sehen. Aber dieses Gefühl war etwas anderes.

Die Felsen unter meinen nackten Füßen fühlen sich so vertraut an wie ein alter Freund; die Luft, die ich atme, warm und beruhigend; Die Stille ist mein Lehrer.

Seitdem ist der Nahe Osten ein Magnet für mich. Ist es die Luft? Ist es das Licht? Die Farbe der Erde vielleicht? Es folgten Marokko, Tunesien, Libyen, Syrien, Katar und Jordanien. Der Wadi Rum war, als er mich am härtesten traf. Dies ist ein Ort, der sich wie mein persönlicher, spiritueller Bezirk anfühlt.

Die Felsen unter meinen nackten Füßen fühlen sich so vertraut an wie ein alter Freund; die Luft, die ich atme, warm und beruhigend; Die Stille ist mein Lehrer. Ich gehöre hierher. Aber nicht nur das Gefühl, zu diesem Land zu gehören. Dieses Land bin ich und ich es. Ein Ort, den ich niemals zu lange verlassen kann, weil es sich anfühlt, als würde ich meinen Geist verlassen, das Herz stehlen.

Der Wadi Rum war das erste Mal in Erinnerung, dass ich wirklich Stille erlebt habe. Kein Vogellied oder eine Brise durch einen Baum. Kein verführerischer Strom oder ein Blatt, das durch Äste zur Erde fällt. Nur pure Stille. Und wer hätte gewusst, dass Stille ohrenbetäubend sein kann? Die Stille ist auch mächtig; mächtiger als unser hartnäckiges, quälendes inneres Geschwätz. Die Stille wird sie und jeden kleinen Anschein unserer eigenen Selbstbedeutung vollständig umhüllen und zerstören.

Nachts auf der Erde liegend, ein Himmel voller unendlicher Sterne, das Letzte, was ich sehe, bevor ich einschlafe. Ganz im Einklang mit dem Zyklus sein, der Tag und Nacht ist; Verständnis für die Feier der Alten, Ra zurückzukehren. Das fühle ich, wenn ich in meinem spirituellen Zuhause bin. Ein Aufheben des Schleiers zwischen hier und der anderen Seite.

Ein Zitat von Robert Christopher fasst dies perfekt zusammen:

Allah entfernte alles überschüssige menschliche und tierische Leben aus der Wüste, damit es einen Ort gibt, an dem er in Frieden wandeln kann. Und so ist die Große Sahara als der Garten Allahs bekannt.

Für mich bedeutet dies nicht, dass ein separater Gott allein in der Wüste wandelt, sondern die Entdeckung des inneren Gottes, der in uns allen ist. Wenn wir mit diesem Teil von uns in der Stille sitzen, vernachlässigen wir so oft.

Wie kann man eine so tiefe, leidenschaftliche Verbindung zu einem Ort spüren, an dem sie noch nie zuvor waren? Ein reines Wissen über eine unerklärliche, aber sehr reale Verbindung zu einem bestimmten Teil der Welt? Ist es nur eine spirituelle Resonanz, bei der wir auf derselben Ebene vibrieren und so Zugang zu einer tiefen Heilung haben? Ist es eine erbliche Erinnerung, die von einem Vorfahren geerbt wurde, der den Ort lebte oder besuchte?

Oder gibt es so etwas wie vergangene Leben? Könnten wir einmal an diesen Orten gelebt haben? Dafür gibt es keine nachgewiesene Erklärung. Ist es nur unsere Entbehrung der Natur, die wir durch das Leben in der Stadt erfahren haben, dass Orte wie dieser einen solchen Kontrast schaffen? Endlich können wir uns wieder verbinden.

Aber warum sind es Berge für manche Menschen, Ozeane für andere und warum ist es normalerweise ein ganz bestimmter Ort? Vielleicht ist ein bisschen von jedem wahr. Aber diejenigen, die die emotionale Explosion erlebt haben, ihre geistige Zugehörigkeit zu finden, wissen um ihre Bedeutung.

Ich habe einen Freund, der Afghanistan liebt. Liebt es bis ins Mark. Bei jeder Gelegenheit geht er dorthin. Er ist kein Soldat. Er ist kein Journalist. Er ist nur jemand, der Afghanistan liebt. Die meisten denken, er ist ein bisschen verrückt. Für einen erholsamen Urlaub würden Sie Thailand oder… Afghanistan wählen? Ich glaube nicht, dass er verrückt ist. Ich denke nur, dass er seine spirituelle Heimat gefunden hat. Ich verstehe das.

Einige von uns haben Häuser. Und einige von uns haben ein spirituelles Zuhause. Ein Ort, an dem die Seele schwebt, eine tiefe und ruhige Präsenz sich hingibt und keine Angst mehr existiert. Einige von uns sind gesegnet, zurückzukehren. Hast du dein spirituelles Zuhause gefunden?


Schau das Video: 3 Tipps für deinen spirituellen Weg


Vorherige Artikel

Authentischer Italiener in Bangkok

Nächster Artikel

Fragen Sie die Leser: Warum bloggen Sie?